13.03.2026
Ein Riesen-Tunnelprojekt für (fast) die ganze Region
Wie eine fünf Kilometer lange Betonröhre durch die Eifel, hoch genug für einen Bus und gebaut im Rekordtempo, Flutschutz und Wasserversorgung sichern soll.
Ein derartiges Tunnelbauprojekt hat es in der Region seit Jahrzehnten nicht gegeben. Ein fast fünf Kilometer langer Betonstollen mitten durch den Eifelwald. So hoch, dass ein Linienbus durchfahren könnte. Teilweise mehr als hundert Meter tief in der Erde. Er wird die Wehebachtalsperre östlich von Stolberg mit dem Hasselbach bei Zweifall verbinden, einem Zufluss des Vichtbachs. Mehr als 64 Millionen Euro soll das Vorhaben mit dem Titel Weheüberleitung kosten, benannt nach einem der Zuleitungsbäche der Talsperre.
Zu dem Mammutprojekt, das in mehrfacher Hinsicht staunen lässt, haben die Verantwortlichen jetzt Einzelheiten vorgestellt. Hinter dem Projekt stehen die Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel (WAG), eine Tochter des Aachener Versorgers Stawag, und der Wasserverband Eifel-Rur (WVER).

