14.08.2026
Waldbrand im Hürtgenwald: Lage spitzt sich weiter zu – Gey evakuiert
Die Situation beim Waldbrand im Hürtgenwald hat sich weiter verschärft. Nach aktuellen Informationen von Radio Rur hat sich das Feuer inzwischen auf eine Fläche von rund 300 Hektar ausgebreitet. Der Ort Gey ist evakuiert.
Rund 300 Einsatzkräfte vor Ort
Mittlerweile sind rund 300 Einsatzkräfte mit der Bekämpfung des Feuers beschäftigt. Neben den Feuerwehren sind unter anderem THW, DRK, Malteser und Bundeswehr sowie zahlreiche Einsatzkräfte aus weiteren Kommunen beteiligt.
Auch aus der Luft wird der Einsatz inzwischen massiv unterstützt: Drei Hubschrauber helfen bei den Löscharbeiten.
Zusätzlich kommen zwei Bundeswehrpanzer zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe werden Schneisen in den Wald gezogen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen.
Parallel werden Waldflächen bewässert und zusätzliche Wasserleitungen verlegt, damit ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht.
Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet
Für Menschen, die aufgrund der Evakuierung Hilfe benötigen, wurde in der Grundschule Straß eine Anlaufstelle eingerichtet.
Wer persönliche Unterstützung benötigt, kann sich laut aktueller Information bei der Gemeinde Hürtgenwald unter 02429 / 3090 melden.
Einsatzgebiet unbedingt meiden!
Die Behörden und Einsatzkräfte bitten weiterhin eindringlich darum, das Einsatzgebiet nicht anzufahren. Zufahrtswege müssen unbedingt für Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere Einsatzfahrzeuge freigehalten werden.
Auch wenn das Interesse an der außergewöhnlichen Lage verständlich ist: Bitte keine Fahrten in Richtung des Brandgebietes unternehmen, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen.
Für Schevenhütte gilt weiterhin: aufmerksam bleiben, aber keine Panik
Für Schevenhütte besteht nach unserem derzeitigen Informationsstand keine Evakuierungsaufforderung.
Aufgrund der räumlichen Nähe und der weiterhin dynamischen Entwicklung empfehlen wir dennoch, die Lage aufmerksam zu verfolgen. Insbesondere amtliche Warnmeldungen über die NINA-Warn-App sollten beachtet werden.
Je nach Windrichtung können auch in Schevenhütte und im Stolberger Raum Rauch und Brandgeruch wahrnehmbar sein.
Unser besonderer Dank und Respekt gilt den mittlerweile hunderten Einsatzkräften, die unter schwierigen Bedingungen versuchen, die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Bitte bleibt aufmerksam, behindert die Einsatzkräfte nicht und achtet aufeinander.
Quelle: Netzrecherche

